Das Eibauer Volksbad mit seiner 3.000 qm großen Wasserfläche (2.600 qm davon für den Schwimmerbereich) wird mit frischem Quellwasser vom naheliegenden Lerchenberg gespeist. Die idyllische Lage der Anlage mit Liegewiese sowie Planschbecken für die kleinen Wasserratten bietet ideale Möglichkeiten für einen erholsamen Badeausflug ins Grüne. Das bereits 1920 erbaute Bad zählt zu den schönsten Freibädern des Landkreises und wird jährlich von durchschnittlich 20.000 Badelustigen besucht.
Im Winter ist bei entsprechendem Wetter auf der zugefrorenen Natureisbahn Eislaufen möglich. Schlittschuhe können ausgeliehen werden.
Lesen Sie bitte auf der nächsten Seite zur Geschichte unseres Eibauer Bades!
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Aus der 100-jährigen Geschichte
Die Geschichte des Eibauer Bades beginnt bereits 1907 mit einer Zeitungsnotitz in der „Oberlausitzer Dorfzeitung“ (ODZ). Dort finden wir folgende Nachricht:
„Einen hocherfreulichen Fortschritt dürfte unser Ort demnächst auf hygienischem Gebiet, das bis jetzt stiefmütterlich behandelt worden ist, zu verzeichnen haben. In höchst uneigennütziger Weise will Herr Fabrikbesitzer Lindner aus Neugersdorf auf seinem Mickelschen Gute in Eibau – ehemalige Lehmgrube der Ziegelei – einen bereits flach ausgeschachteten Fleck, ca. 3.000qm großen Land, zur Anlegung eines Badeteiches pachtweise überlassen.“ Für dieses Grundstück war auch das Wasserproblem schon geklärt.
1911 folgte ein Beschluss seitens der Gemeindevertretung zum Bau eines Sommer- und Winterbades. Der geplante Kostenaufwand belief sich auf 2.500 Mark. Zunächst wollte man ein Grundstück an der Cunnersdorfer Straße hinter der alten Turnhalle nutzen. Der Bau an dieser Stelle unterblieb jedoch, u.a. auch wegen eines zu hohen Aufwandes bei der Bereitstellung der Wasserzufuhr.
Der Bau der Anlage erfolgte schließlich im Jahre 1920 auf dem Gelände der früheren Porzellanmanufaktur (heute als „Burg“ bekannt). Das Wasser entnahm man zunächst mehreren auf dem Grundstück angelegten Rohrbrunnen, was sich allerdings wegen des geringen Zuflusses nicht bewährte. Darum wurde das erforderliche Wasser aus dem Schamotteteich abgeleitet und über Rohrleitungen zum Bad geführt. Nach dem Bau der Ortswasserleitung wurde das Bad auch an diese angeschlossen.
Die ODZ berichtete über die Eröffnung: „Bei strömenden Regen fand Sonntagnachmittag die Einweihung des neu eingerichteten, herrlich angelegten Gemeindeschwimmbades statt. Obgleich der Wettergott dieser Feier nicht hold zu sein schien, hatten sich doch fast tausend Zuschauer von nah und fern eingefunden…“
Anfang der 1930er Jahre fasste der Gemeinderat den Beschluss zum Bau eines Sprungturmes mit einem Kostenrahmen von 1.500 Mark. Für die Schaffung der erforderlichen Wassertiefe von 3,5 m fehlte allerdings das Geld.
In den Jahren 1938/39 erfuhr das Volksbad mit einem Kostenaufwand von rund 40.000 Mark wesentlich Verbesserungen. Das Teichufer wurde befestigt, der Sprungturm sowie Startanlagen geschaffen und massive Zellen mit Räumlichkeiten für den Kassierer und für den Bademeister errichtet. Die Planung erfolgte durch den Zittauer Architekten und Baumeister Lommatzsch. Er hatte übrigens auch beim Ausbau der Beckenbergscheune zum Museum Mitte der 1930er Jahre den Hut auf.
Nach dringend notwendig gewordenen Reparaturen in den 1970er Jahren und einer Reparatur der Anlage belegte das Volksbad 1986 im Leistungsvergleich der Freibäder im damaligen Bezirk Dresden einen guten 2. Platz. Nach der Wende beauftragte die Gemeinde den Eibauer Bauingenieur Dieter Förster mit der Planung für ein Kinderplanschbecken. Die Realisierung erfolgte 1991. Durch die Mitarbeiter des Volksbades sowie durch ABM-Kräfte konnte eine größere Fläche beräumt und eingezäunt werden, so dass eine wesentlich größere, von Bäumen gesäumte, Liege- und Spielwiese entstand. Der Oberlausitzer Kurier schrieb am 20. August 1995: „…Herrlicher Sonnenschein!...Der große Run auf das Eibauer Vokksbad kann losgehen. Dann werden wieder Hunderte von Kindern im Wasser planschen… Das mit 3.000 qm Liegewiese und ebso viel Wasserfläche angelegte Baud ist bei heißem Wetter immer sehr gut besucht….“
1996 bis 1998 stellte die Gemeinde Eibau 145 TDM für den Neubau der Toilettenanlage sowie für ein WC für Körperbehinderte und für zwei Warmduschen zur Verfügung. Durch den Neubau eines Beach-Volleyball-Platzes wurde das Bad noch attraktiver für die zu erwartenden Badegäste.
„Einen hocherfreulichen Fortschritt dürfte unser Ort demnächst auf hygienischem Gebiet, das bis jetzt stiefmütterlich behandelt worden ist, zu verzeichnen haben. In höchst uneigennütziger Weise will Herr Fabrikbesitzer Lindner aus Neugersdorf auf seinem Mickelschen Gute in Eibau – ehemalige Lehmgrube der Ziegelei – einen bereits flach ausgeschachteten Fleck, ca. 3.000qm großen Land, zur Anlegung eines Badeteiches pachtweise überlassen.“ Für dieses Grundstück war auch das Wasserproblem schon geklärt.
1911 folgte ein Beschluss seitens der Gemeindevertretung zum Bau eines Sommer- und Winterbades. Der geplante Kostenaufwand belief sich auf 2.500 Mark. Zunächst wollte man ein Grundstück an der Cunnersdorfer Straße hinter der alten Turnhalle nutzen. Der Bau an dieser Stelle unterblieb jedoch, u.a. auch wegen eines zu hohen Aufwandes bei der Bereitstellung der Wasserzufuhr.
Der Bau der Anlage erfolgte schließlich im Jahre 1920 auf dem Gelände der früheren Porzellanmanufaktur (heute als „Burg“ bekannt). Das Wasser entnahm man zunächst mehreren auf dem Grundstück angelegten Rohrbrunnen, was sich allerdings wegen des geringen Zuflusses nicht bewährte. Darum wurde das erforderliche Wasser aus dem Schamotteteich abgeleitet und über Rohrleitungen zum Bad geführt. Nach dem Bau der Ortswasserleitung wurde das Bad auch an diese angeschlossen.
Die ODZ berichtete über die Eröffnung: „Bei strömenden Regen fand Sonntagnachmittag die Einweihung des neu eingerichteten, herrlich angelegten Gemeindeschwimmbades statt. Obgleich der Wettergott dieser Feier nicht hold zu sein schien, hatten sich doch fast tausend Zuschauer von nah und fern eingefunden…“
Anfang der 1930er Jahre fasste der Gemeinderat den Beschluss zum Bau eines Sprungturmes mit einem Kostenrahmen von 1.500 Mark. Für die Schaffung der erforderlichen Wassertiefe von 3,5 m fehlte allerdings das Geld.
In den Jahren 1938/39 erfuhr das Volksbad mit einem Kostenaufwand von rund 40.000 Mark wesentlich Verbesserungen. Das Teichufer wurde befestigt, der Sprungturm sowie Startanlagen geschaffen und massive Zellen mit Räumlichkeiten für den Kassierer und für den Bademeister errichtet. Die Planung erfolgte durch den Zittauer Architekten und Baumeister Lommatzsch. Er hatte übrigens auch beim Ausbau der Beckenbergscheune zum Museum Mitte der 1930er Jahre den Hut auf.
Nach dringend notwendig gewordenen Reparaturen in den 1970er Jahren und einer Reparatur der Anlage belegte das Volksbad 1986 im Leistungsvergleich der Freibäder im damaligen Bezirk Dresden einen guten 2. Platz. Nach der Wende beauftragte die Gemeinde den Eibauer Bauingenieur Dieter Förster mit der Planung für ein Kinderplanschbecken. Die Realisierung erfolgte 1991. Durch die Mitarbeiter des Volksbades sowie durch ABM-Kräfte konnte eine größere Fläche beräumt und eingezäunt werden, so dass eine wesentlich größere, von Bäumen gesäumte, Liege- und Spielwiese entstand. Der Oberlausitzer Kurier schrieb am 20. August 1995: „…Herrlicher Sonnenschein!...Der große Run auf das Eibauer Vokksbad kann losgehen. Dann werden wieder Hunderte von Kindern im Wasser planschen… Das mit 3.000 qm Liegewiese und ebso viel Wasserfläche angelegte Baud ist bei heißem Wetter immer sehr gut besucht….“
1996 bis 1998 stellte die Gemeinde Eibau 145 TDM für den Neubau der Toilettenanlage sowie für ein WC für Körperbehinderte und für zwei Warmduschen zur Verfügung. Durch den Neubau eines Beach-Volleyball-Platzes wurde das Bad noch attraktiver für die zu erwartenden Badegäste.
Benutzungsentgelte
| Volksbad Eibau | ||
| Tageskarte Kinder | unter 6 Jahren | frei |
| Tageskarte Kinder und Jugendliche 1 | 6 - 17 Jahre | 2,50 € |
| Tageskarte Erwachsene | 3,50 € | |
| Tageskarte Kinder und Jugendliche, ermäßigt 1 | 2 h vor Badschließung | 1,50 € |
| Tageskarte Erwachsene, ermäßigt | 2 h vor Badschließung | 2,50 € |
| Saisonkarte Kinder und Jugendliche 1 | 6 - 17 Jahre | 45,00 € |
| Saisonkarte Erwachsene | 100,00 € | |
| Zehnerkarte Kinder- und Jugendliche 1 | 6 - 17 Jahre | 20,00 € |
| Zehnerkarte Erwachsene | 30,00 € | |
| Familienkarte 2 | 10,00 € | |
| Gruppenkarte, ab 10 Personen | Kinder/Jugendliche | 2,00 € |
| Gruppenkarte, ab 10 Personen | Erwachsene | 2,80 € |




