Menü schließen

    Der Berg Kottmar

    Blick vom Lerchenberg über Walddorf zum Kottmar
    Die Sprungschanzen am Osthang -
    Mattenspringen am Himmelfahrtswochenende
    Die geografisch am höchsten gelegene Spreequelle.

    Sagenhaftes rund um den Kottmar

    Wer die Gemeinde Kottmar besucht, sollte es nicht versäumen, auf den 583 m hohen Berg gleichen Namens zu steigen. Für die Mühe wird der Wanderer durch einen einzigartigen Panoramablick entschädigt.
    Bei klarer Sicht reicht der Blick in Richtung Süden und Südwesten vom Böhmischen Mittelgebirge bis zum Iser- und Riesengebirge. Westlich sind die Ausläufer des Erzgebirges zu erkennen und im Norden erahnt man die Weiten der Lausitzer Heide- und Teichlandschaft mit ihren ausgedehnten Wäldern und Seen.
    Auf den weittragenden Hängen des Kottmars siedelten sehr früh germanische Stämme, später Slawen, die aber in folge der Besiedlungspolitik Karls des Großen im 10. bis 13. Jahrhundert allmählich verdrängt wurden. Die Dörfer Nieder- und Obercunnersdorf, Eibau, Kottmarsdorf und Ruppersdorf haben ihren Ursprung in dieser Zeit. Die Dorfbewohner waren es wohl auch, die, gespeist von ihrer Einbildungskraft, die Sagenwelt des Kottmars formten.

    Der Sagenpfad

    Der Sagenpfad ist ein 4,5 km langer Wanderweg rund um den 583 m hohen Kottmar mit Erklärungstafeln zu zehn Sagen, die sich um den Kottmarberg ranken.
    Zur Sagenwelt des Kottmarberges gehören beispielweise die Sage von den Wolfsgruben, vom Kristallsarg und die Sage vom Goldkeller. Für den Wanderer ist die Spreequellsage von besonderem Interesse. Nach Voranmeldung bei der Touristinformation Eibau besteht die Möglichkeit, sich von Zwerg Gerbod, einer Sagenfigur, an der geografisch am höchsten gelegenen Spreequelle mit Spreequellwasser taufen zu lassen.
    Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz oberhalb der Gaststätte „Kottmarschenke“. Diese ist mit dem Bus (Linie 56 Neugersdorf-Eibau-Löbau) von der Haltestelle „Hirsch“, Eibau, aus zu erreichen. Die Wanderfreunde finden auch über den Oberlausitzer Bergweg (blauer Punkt) über die Lange Gasse im Eibauer Ortsteil Walddorf Anschluss an den Sagenpfad, der auch in mehreren Etappen begangen werden kann.

    Der bei ca. 480 Höhenmetern liegende Wanderweg ist trotz geringer Höhenunterschiede bequem zu erwandern. Mehrere am Rundwanderweg liegende Aussichtspunkte, ermöglichen einen Blick auf das Oberlausitzer Bergland sowie das Iser-, Jeschken- und Zitauer Gebirge. Außerdem ist an mehreren Stellen auch ein Aufstieg zum Gipfel möglich. Das Wanderwegenetz des Kottmar ist sehr gut ausgeschildert, so dass jederzeit eine Rückkehr zum Sagenpfad oder zum Ausgangspunkt möglich ist.
    Datenschutzeinstellungen
    Diese Website verwendet Cookies und Technologien externer Dienstleister. Einige von ihnen sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern. Bei diesen Techniken können personenbezogene Daten gesammelt werden. Wir möchten Ihnen hier die Möglichkeit bieten, selbst zu entscheiden welche Dienste/­Anbieter Ihre Daten erhalten dürfen. Sie können Ihre Auswahl später jederzeit auf unserer Seite Datenschutz im dort bereitgestellten Formular ändern/­widerrufen.